Hallöchen ihr Lieben, da bin ich wieder. Heute möchte ich mit euch über das Anlocken der Vögel in den Garten oder aber auch den Balkon sprechen.

Kohlmeise und Haussperling im Futterhaus

Als ich damals angefangen habe, mich für die kleinen Piepmätze zu interessieren, war ich sehr schnell desillusioniert, die Meisenknödel waren aufgehängt, das Vogelhaus gekauft und aufgefüllt, aber nix da. Kein Piepmatz weit und breit.

Und ich hätte fast aufgegeben, aber dann kam durch Zufall Egon auf einen kurzen Besuch vorbei. Und dann habe ich angefangen umzugestalten. Denn die Tierchen haben einige Anforderungen, mit denen man ihnen den Garten oder den Balkon „schmackhafter“ machen kann. 🙂

Egon der Eichelhäher lässt es sich schmecken

Ein Futterhaus ist super, und es ist natürlich auch wichtig, dass es immer sauber ist. Aber es ist auch wichtig, dass die Tiere eine Fluchtmöglichkeit haben. Also Hecken, Büsche und Ähnliches sind wichtig, damit die Tiere bei Gefahr in diese flüchten können. Heimische Pflanzen mir Beeren sind immer gerne gesehen und bieten den Tieren Nahrung (die Beeren und die Insekten)

Vogelfütterung im Garten

Solche Verstecke kann man natürlich auch auf dem Balkon einrichten, indem man eine Pflanze im Kübel hinstellt oder einen kleinen Busch. Je nach Größe des Balkons natürlich. Auch Blumenkästen mit insektenfreundlichen Stauden sind eine tolle Sache und die Vögel können dort Futter finden.

Star bei der Fütterung seiner Jungen im Nistkasten

Das ganze Jahr durchgehend füttern ist ebenfalls eine Möglichkeit. Das sorgt dafür, dass die Tiere immer wieder in den Garten kommen. Ebenfalls sollte immer auch Wasser zur Verfügung stehen.

Mein Futterplatz

Ganzjährig Füttern

Nistmöglichkeiten im Garten (geht auch auf dem Balkon) sind natürlich für die Tiere sehr lukrativ. Wenn es keine alten Baumbestände gibt, dann kann man mit Nistkästen nachhelfen und diese dann anbringen. Die Tiere werden im März/ April auf die Suche nach geeigneten Nistmöglichkeiten gehen und vielleicht besteht das neue Eigenheim ja den Test. 🙂

Welcher Nistkasten?

Ein weiterer Tipp: Die Stauden, Streucher etc. nicht im Winter abschneiden. Sondern bis zum Frühjahr stehen lassen. Dann können die Tiere den ganzen Winter über an den Samensträngen knabbern. Und finden immer mal wieder etwas leckeres. Im Frühjahr darf dann der Garten „aufgeräumt“ werden und die Pflanzen dürfen geschnitten werden.

Herr Buchfink bei der Nahrungsaufnahme

So ihr Lieben, dass sind doch schon ein Mal ein paar tolle Tipps, und vielleicht ist ja der ein oder andere für euch dabei und ihr habt bald noch mehr Besuch von den gefiederten Freunden im Garten oder auf dem Balkon. Bis zum nächsten mal ihr Lieben. 🙂

Comments are closed