Hallo ihr Lieben, ratet mal um wen es heute gehen soll. 🙂
Heute ist die Elster der Star des Beitrags. Und da sind wir schon gleich im Thema. Die Elster gehört nämlich zu den … Rabenvögeln.
Nach dem Guten Egon dem Eichelhäher ist sie der „zweitbunteste“ Vertreterin der Rabenvögel.
Denn die Elster ist nicht nur einfach schwarz/ weiß gezeichnet wie es auf den ersten Blick vielleicht wirkt. Schaut man genauer hin, stellt man schnell fest, dass ihre Schwanzfedern wunderschön bunt schimmern. Hauptsächlich in lila oder petrol/türkis. Dies gilt auch für die Federn ihrer Flügel. Sie ist also tatsächlich wunderschön gezeichnet.

Ihr lateinischer Name ist übrigens pica pica und im englischen wird sie magpie genannt.
Sie ist ca 44-50 cm groß und wiegt dabei ungefähr 180 bis 270 Gramm. Und noch ein Fakt: Ihre Schwanzfedern machen etwa die Hälfte ihrer Körperlänge aus. Und der hat, wie oben erwähnt, auch noch so tolle Farben. 🙂
Leider hat die Elster, wie so viele andere Rabenvögel keinen sehr guten Ruf. Nesträuber soll sie sein, aggressiv auch und viele andere Dinge. Leider höre ich immer wieder, dass die Leute in die Hände klatschen, wenn sie den heimischen Garten besucht, um sie zu verscheuchen. Dabei sucht sie ebenfalls nur Futter, wie die „kleinen niedlichen“ auch.
Und ja, sie räubert Nester. Das ist nicht schön. Gehört aber leider zur Natur. Der Buntspecht und andere machen dies leider auch. Mit einem geeigneten Nistkasten kommt aber auch dieser schlaue Vogel nicht an die anderen Jungvögel heran. Und bedenkt immer, auch die Elster hat Nachwuchs, der versorgt werden möchte. So ist es leider.
Im Übrigen besteht ihre Nahrung überwiegend aus Insekten und wirbellosen, also alles halb so wild.

Die Elster ist, wie alle anderen Rabenvögel, sehr intelligent. Sie ist neugierig und kann sich an Menschen sowie Futterstellen erinnern. Auch wurde in Experimenten festgestellt, dass sie sich im Spiegel erkennen kann. Dabei kam heraus, dass sie einen Fleck im Gefieder erkennt und nicht versucht ihr Spiegelbild zu putzen, sondern sich an der Stelle dann sauber macht. Das ist doch wirklich beeindruckend oder? Näheres dazu findet ihr übrigens hier: Link Studie Elster Spiegeltest – Quelle: www.cordis.europa.eu
Und dann gibt es ja noch die Tatsache, dass die Elster immer wieder diebische Elster genannt wird. Sie soll ja eine Vorliebe für alles was glitzert haben und dies dann „stibitzen“ aber was hat es damit auf sich? Ist es wahr oder doch eher ein Mythos?
Ich persönlich habe es noch nie erlebt und mich daher für euch mal etwas schlau gemacht. Auch hier wurden wieder Tests mit freilebenden und sich in Gefangenschaft befindlichen Elstern gemacht.
Zusammengefasst kam dabei heraus, dass Elstern keine besondere Anziehung oder Neigung zu allem was glänzt und glitzert haben (Quelle:Natur.de)

Laut dem Artikel auf Natur.de wurden Tests mit Futter und glänzenden Gegenständen durchführt. Und bis auf eine einzige Elster haben alle das Futter genommen. Die eine „diebische“ hat das Objekt aber direkt wieder fallen lassen. In der Natur kann es vorkommen, dass sie etwas glitzerndes nehmen. Sie sind zwar eigentlich eher scheu und ängstlich gegenüber diesen Gegenständen, aber auch neugierig und können daher ihre Angst ablegen bzw. überwinden. Die Neugier siegt dann also und sie nehmen es mit. Das ist also die Erklärung die ich finden konnte.
Also keine Sorge, wenn ihr mal einen Ring draußen liegen lasst, die Elster wird ihn höchst wahrscheinlich nicht mitnehmen. 🙂
Damit hätten wir den Mythos nun einmal geklärt und dabei auch noch einiges über diesen tollen und intelligenten Vogel gelernt.
Ich hoffe es war für euch so spannend wie für mich und wir lesen uns ganz bald wieder. 🙂
Bis dahin macht es gut, eure Christina
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