Hallo ihr Lieben 🙂

Heute möchte ich euch den Eichelhäher einmal vorstellen, dazu habe ich einen kleinen Steckbrief zu diesem tollen Vogel erstellt. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und hoffe ihr entdeckt ein paar interessante Fakten zu meinem „heimlichen“ Liebling dem Eichelhäher.

Der Eichelhäher kurz vor Sonnenuntergang
  • Name: Eichelhäher
  • Englischer Name: Jay
  • Wissenschaftlicher Name: Garrulus Glandarius
  • Nahrung: Eicheln, Insekten, Früchte, Wirbeltiere, teilweise auch Nesträuber (Eier und Jungvögl)
  • Alter: 16 bis 17 Jahre
  • Art: Rabenvögel
  • Gewicht: 160 bis 170 Gramm
  • Größe: 32 cm bis 35 cm
  • Vorkommen: Europa, Nordafrika, Asien
  • Gelege: 4 bis 6 Eier
  • Brutzeit: 17 Tage von April bis Juni
  • Feinde: Mensch, Greifvögel, Marder und Katzen
Eichelhäher im Schnee

Der Eichelhäher ist durch seinen Warnruf auch als der Wächter des Waldes oder die Waldpolizei bekannt. Der Eichelhäher gehört zu der Familie der Rabenvögel, auch wenn er nicht unbedingt wie einer aussieht. Er gehört aber auch noch zu der Familie der Singvögel, sein Gesang ist jedoch eher krächzend bis rätschend. Ursprünglich war der Eichelhäher ein reiner Waldvogel er ist jedoch immer häufiger auch an Futterstellen anzutreffen, dort nimmt er hauptsächlich Nüsse zu sich.

Erst einmal in Ruhe die Lage checken

Aussehen:

Äußerlich unterscheidet der Eichelhäher sich sehr von anderen Rabenvögeln. Er hat ein rotbraunes Gefieder. Auffallend sind ebenfalls die blauen Augen. Die Iris ist blaugrau mit rötlichem Außen- und Innenring. Ebenfalls auffällig sind die blaue- schwarzen Flügel. Der Scheitel ist weiß mit schwarzen Streifen. Die Schwanzfedern sowie der Schnabel ist schwarz. Die Beine sind fleischfarben.
Der Eichelhäher kann seine verlängerten Stirnfedern (Federhaube) bei Gefahr aufstellen. Dies macht er auch teilweise, wenn er sich putzt.

Es gibt zwischen den Geschlechtern keinen optischen Unterschied.

Der Eichelhäher in Voller Pracht

Jungvögel:

Junge Eichelhäher sehen aus wie eine kleine Ausgabe ihrer Eltern. Das Blaue Flügelfeld ist auch bereits zu erkennen, jedoch noch nicht so sehr ausgeprägt wie bei den erwachsenen Tieren.

Nestbau- und Nisthilfen:

Der Eichelhäher brütet nur einmal im Jahr. Anfang April wird das Nest aus Zweigen gebaut mit feinen Wurzeln und Moss wird dieses ausgepolstert.
Der Nistplatz wird vom Männchen ausgewählt, wichtig ist hierbei für ihn, dass es gut versteckt im Dickicht ist.
Der Eichelhäher ist ein recht scheuer Geselle, während des Nestbaus ist er noch scheuer als üblich. Wenn er sich in irgendeiner Form gestört fühlt, gibt er den Brutplatz auf und baut wo anders eins. Daher ist er auch selten in Gärten m Brüten.

Eichelhäher am Futterhaus

Besonderheiten:

Eichelhäher können bis zu zehn Eicheln in ihrem dehnbaren Kropf transportieren plus eine im Schnabel.
Erbeutete Eicheln und andere Sämereien werden von dem Eichelhäher für den Winter vergraben und versteckt. Diese deckt er sehr gewissenhaft mit Moss etc. zu.
Der Eichelhäher hat ein besseres Gedächtnis als z.B. das Eichhörnchen. Er findet aber trotzdem nicht alle Verstecke wieder, daher ist er für die Verjüngung des Waldes äußerst wertvoll. Durch sein Vergessen sät er hunderte neue Setzlinge aus.
Mit seinem Warnruf warnt er in seiner Umgebung befindliche Tiere, Ruft bei Eindringlingen in sein Revier und drohender Gefahr.
Im Vergleich zu anderen Rabenvögeln ist er eher klein.
Eichelhäher können sich laut einer Studie von 2013 in ihr Gegenüber einfügen. Sie erkennen Signale von Weibchen wie z.B. Zuwendung oder Abwendung. Vorlieben können ebenfalls erkannt werden und daraus Rückschlüsse gezogen werden.
Imitiert häufig andere Vogelstimmen wie z.B. Mäusebussard oder Graureiher.
Er ist sehr scheu und reagiert recht schnell auf Störungen etc. Jedoch kann er sich an den Menschen gewöhnen.
Die erste Brut haben Eichelhäher meistens im zweiten Jahr. Einige Tiere werden aber schon im ersten Jahr geschlechtsreif.

Der Eichelhäher am Futterplatz mit einer Erdnuss

Der Eichelhäher nimmt keine Nisthilfen an. Mit kleinen Leckereien im Sinne von Futter kann man ihn jedoch sehr glücklich machen.

Futter:

Wer die Wahl hat, hat die Qual

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